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Wie erfolgt bei der PKV die Abrechnung erbrachter Leistungen?

Arzthonorar

Ist der Patient privat versichert, stellt ihm der Arzt seine erbrachten Leistungen direkt in Rechnung. Die Rechnung wird zweifach ausgefertigt und muss durch den Versicherten bei seiner Krankenversicherung im Original vorgelegt werden.

In der Regel überweist die private Krankenversicherung den Erstattungsbetrag innerhalb von zwei Wochen, so dass eine Vorleistung des Versicherten nicht nötig ist. Der Umfang der erstattungsfähigen Kosten hängt vom gewählten Tarif ab. Diese Vorgehensweise ist beim Haus-, Fach- und Zahnarzt gleich.

Abhängig vom Zahlungsziel können Patienten die Rechnung des Arztes auch direkt begleichen und zur Erstattung an die Versicherung weiterleiten.

Stationäre Behandlungskosten

Bei stationären Behandlungen, also einem Krankenhausaufenthalt, werden die Kosten direkt mit der Versicherung des Patienten abgerechnet. Die direkte Abrechnung erfolgt auf Grundlage einer Abtretungserklärung. Mit dieser Abtretungserklärung überträgt der privat Versicherte seine Forderungen gegenüber seiner Versicherung direkt an die Klinik. Dafür reicht die Vorlage der Klinik-Card aus, die sämtliche Informationen zum Versicherungsschutz des Patienten enthält.

Medikamente

Auf Rezept verordnete Medikamente werden vom Versicherten direkt in der Apotheke bezahlt. Das Rezept muss zusammen mit der Apothekenquittung an die Krankenversicherung geschickt werden. Alle per Rezept verordneten Arzneimittel (auch Bagatellarzneimittel wie z.B. Kopfschmerzmittel, etc.) werden im Rahmen des Versicherungstarifes erstattet.

Selbstbeteiligung

Wird im Versicherungstarif eine Selbstbeteiligung vereinbart, übernimmt der Versicherte eine vertraglich vereinbarte Summe selbst. Die diesen Betrag übersteigenden Krankheitskosten übernimmt die Krankenversicherung in voller Höhe. Durch die Vereinbarung einer solchen Eigenbeteiligung verringert sich der Monatsbeitrag. Es gibt verschiedene Arten der Selbstbeteiligung.

Die Selbstbeteiligung beginnt mit jedem Jahr neu. Vor allem Versicherte, die nicht oft einen Arzt aufsuchen, können mit einem vereinbarten Eigenanteil ihre Versicherungskosten senken. Bei einer prozentualen Selbstbeteiligung, auch Quoten-Selbstbeteiligung genannt, wird eine Eigenleistung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag festgelegt (z.B. 20 % bis maximal 200 Euro).

Viele Versicherungsgesellschaften locken mit Prämienrückerstattungen, wenn der Versicherte bis zum Jahresende auf die Einreichung von Rechnungen verzichtet hat.

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