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PKV Tarife vergleichen

Anders als bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) keine einheitlichen Beitragssätze oder Tarife. Vielmehr muss jeder Tarif so kalkuliert werden, dass er sich finanziell selbst trägt. So zahlen Versicherungsnehmer mit Vorerkrankungen ebenso höhere Prämien als Gesunde, wie ältere Versicherte mehr zahlen müssen als junge Leute.

Hinzu kommen die so genannten Altersrückstellungen. Hintergrund dieser Rückstellungen ist die Tatsache, dass junge Versicherungsnehmer mehr Beiträge für ihre PKV-Tarife einzahlen als die an Leistungen in Anspruch nehmen. Im Alter verschiebt sich die Situation und es werden mehr Leistungen in Anspruch genommen als Beiträge eingezahlt werden. Ohne die dann angesparten Altersrückstellungen wäre eine Private Krankenversicherung für Senioren kaum zu finanzieren, vor allem vor dem Hintergrund, dass laut Schätzungen 80 Prozent der Gesundheitskosten eines Versicherten in dessen letzten beiden Lebensjahren anfallen.

Bausteine der PKV-Tarife

PKV-Tarife sind meist schwer durchschaubar, setzen sie sich doch aus verschiedenen Tarifbausteinen zusammen:

  • Krankenhausversorgung,
  • Ambulante Versorgung bei Haus- und Fachärzten sowie
  • Zahnbehandlung, Kieferorthopädie und Zahnersatz

Diese drei Tarifbausteine lassen sich bei einer Privaten Krankenversicherung individuell kombinieren. Da jeder Versicherer hier andere Risikoprämien hat und andere Leistungen anbietet, lassen sich die Tarife verschiedener Gesellschaften nur schwer miteinander vergleichen. Lediglich Leistungsstufen, die sich in Namen wie „Einsteiger“, „Komfort“ oder „Premium“ widerspiegeln, lassen einen groben Rückschluss auf die enthaltenen Leistungen zu.

Welche Leistungsstufe ist die richtige für mich?

Diese Frage stellt sich fast jeder, der eine Private Krankenversicherung abschließen will. Der Familienstand, die Anzahl der Kinder, die finanzielle Situation und der gewünschte Leistungsumfang sind nur einige Faktoren, welche die Wahl des richtigen Tarifes beeinflussen. In den meisten Fällen erfolgt der Wechsel in die PKV nicht wegen niedrigerer Prämien, sondern wegen der zusätzlichen Leistungen. Neben der reinen Leistung spielt aber auch die Beitragsstabilität eine wichtige Rolle, denn wenn diese nicht gegeben ist, kann es dazu kommen, dass Beitragserhöhungen den Versicherten finanziell mehr belasten als dies zu Beginn geplant war.

Leistungsumfang als Kriterium bei der Wahl des richtigen PKV-Tarifes

Wie bereits erwähnt ist der Leistungsumfang meist ausschlaggebend für den Abschluss einer Privaten Krankenversicherung. Besonders wichtig ist hier ein umfassender Heil- und Hilfsmittelkatalog, der bei fast jedem Versicherer anders ausfällt. Die Erstattung von Arzthonoraren ist ein nicht minder wichtiger Punkt, denn während die meisten PKVs bis zum 2,3-Fachen des Satzes der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstatten, sind es bei einigen Tarifen bis zum 3,5-Fachen der GÖA. Gesetzliche Krankenkassen erstatten lediglich etwa den einfachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte.

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