Fr 11 Apr 2008
Der Deutsche Ring ist sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner PKV
Geschrieben von krankenversicherung unter Unternehmen
Mit einem Lächeln präsentierte der Vorstand der Hamburger Versicherungsgruppe Deutscher Ring – ein Tochterunternehmen der Baloise-Gruppe aus der Schweiz – jetzt die Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr. Auf 47,8 Millionen Euro belief sich die Geschäftstätigkeit in 2007 und konnte damit um 15,1 Prozent gesteigert werden. Auch bei den Brutto-Beiträgen vermeldete das Unternehmen einen Zuwachs um einen Prozentpunkt auf 1,24 Milliarden Euro.
Vorstandschef Wolfgang Fauter zeigte sich bei der Vorstellung der Daten insbesondere über die Entwicklung der privaten Krankenversicherung hocherfreut. Während die Branche allgemein darüber klage, dass das Neugeschäft nachlasse, habe der Deutsche Ring deutlich zulegen können. Die Brutto-Beiträge der PKV sind auf 477 Millionen Euro (ein Plus von 3,1 Prozent) gestiegen und das Neugeschäft um 21 Prozent gewachsen. Die Zahl der Versicherten nahm um 2,7 Prozent zu und liegt inzwischen bei rund 612.000. Alleine im Bereich der Vollversicherung zog das Geschäft mit 3,9 Prozent mehr Kunden deutlich an – das sind drei Prozentpunkte mehr als der Marktdurchschnitt. Als Grund dafür nannte Fauter das erfolgreiche Gesundheitsmanagement des Unternehmens, das zum dritten Mal in Folge die Beiträge für die PKV senken konnte.
Die ersten Zahlen für das aktuelle Jahr lassen eine ähnlich erfolgreiche Arbeit vermuten. Schon jetzt liegt das Neugeschäft um 20 Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Deshalb seien Fusionen, so der Vorstand des Deutschen Rings, im Moment kein Thema, auch wenn der Markt beobachtet werde. Ein erster Schritt hin zu einer Kooperation wurde 2007 mit der Gothaer Versicherung gewagt. Die Gespräche verliefen allerdings ohne Ergebnis im Sand.
- Central PKV verbucht überdurchschnittliches Wachstum
- Central Krankenversicherung mit „AA“ bewertet
- Central trotzt dem Trend
- Bis zu 25 Prozent höhere Prämien für PKV-Neukunden erwartet
- Zulauf bei den privaten Krankenversicherungen erwartet
