Das aktuelle Rating für private Krankenversicherungen, ausgearbeitet vom Map-Report, liegt vor. Insgesamt 17 PKV haben ihre Daten zur Auswertung vorgelegt. Unter die Lupe genommen wurden die Bereiche Vertrag, Service und Bilanz, wobei Kennzahlen wie die Rendite, Beitragsanpassungen und die Verwaltungskosten in die Bewertung einflossen. Das Erfreuliche am Ergebnis: Immer mehr der privaten Krankenversicherer kommen auf ein „hervorragend“.

Für Kunden, die sich privat versichern wollen und können, besitzt das Rating eine hohe Aussagekraft und kann als Entscheidungshilfe dienen. Insbesondere, wenn man die Entwicklung im Laufe der Jahre berücksichtigt. Unterschieden wird bei der Bewertung nach Unternehmen, die mehr bzw. weniger als zwölf Jahre am Markt vertreten sind. Die Teilnahme ist freiwillig. Die PKV, die jetzt mit von der Partie sind, vertreten insgesamt einen Marktanteil von 48 Prozent. Das spricht für sich.

Bei den privaten Krankenkassen, die seit über zwölf Jahren aktiv sind, hat die Debeka einmal mehr ihre Stärken unter Beweis stellen können und sicherte sich erneut den Spitzplatz mit 80 Punkten (Vorjahr: 78). Das führte wie bei der R+V, die auf 78 Punkte kam (77), und der Alten Oldenburger, die sich mit 70 Punkten behauptete (67), zu einem „mmm“ gleich „hervorragend. Auf den Plätzen folgen die DKV (65 Punkte / 66 im vorigen Jahr), die Hanse Merkur (65 / 65), die Concordia (63 / 65), die LVM (62 / 66), die Inter (61 / 64) und die Nürnberger (60 / - ). Diese PKV gingen mit einem „mm“, was für „sehr gut“ steht, aus dem Ranking hervor. Die Signal, die Victoria und die HUK-Coburg erhielten ein „m“ für gut. Marktführer bei den privaten Krankenversicherungen, die noch keine zwölf Jahre Marktpräsenz nachweisen können, ist die DEVK, gefolgt von der BBV und der Provinzial Kranken. Diese drei wurden mit einem „ppp“ für hervorragend bewertet. Die Württembergische erhielt ein „p“ für „befriedigend“.