Gesundheitsreform


Der einheitliche Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen steht fest. Er steigt laut Bundesregierung von derzeit durchschnittlich 14,92 Prozent auf 15,5 Prozent. Diese Zahl schwebte schon längere Zeit im Raum und hat sich nun bewahrheitet. Gleichzeitig hat die große Koalition sich darauf geeinigt, dass die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zukünftig stärker steuerlich berücksichtigt werden sollen, um eine Entlastung zu schaffen. Ob der Einheitssatz lange Bestand haben wird, ist allerdings fraglich. (more…)

Die Gesundheitsreform sieht für Kunden der privaten Krankenversicherungen Anfang 2009 ein Wechselfenster vor, innerhalb dessen sie sich für einen anderen Anbieter entscheiden können und einen Teil ihrer Altersrückstellung mitnehmen dürfen. Wer diese Karte zieht, muss allerdings für die ersten 18 Monate mit dem eingeschränkten Leistungsspektrum des so genannten Basistarifs vorlieb nehmen. (more…)

Die Continentale-Studie 2008 belegt das, was die privaten Krankenversicherungen schon seit Monaten predigen: Die durch die Gesundheitsreform vorgesehenen Änderungen sind nicht im Sinne der Versicherten. Laut der aktuellen Umfrage der Continentale Krankenversicherung a.G., durchgeführt von TNS Infratest, legen nur sehr wenige Privatpatienten Wert darauf, den Anbieter oder in den neuen Basistarif zu wechseln. (more…)

Einheitsbeitrag und Gesundheitsfonds sind zwei der Fundamente, auf denen die Gesundheitsreform ruht. Beide stehen aktuell in der Kritik. Sorgen machen sich die meisten, so auch die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), um den einheitlichen Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung. Werden momentan durchschnittlich 14,9 Prozent verlangt, gehen Experten zukünftig von bis zu 16 Prozent aus. (more…)

Der Widerstand gegen den Gesundheitsfonds und damit einen Einheitssatz für gesetzlich Krankenversicherte nimmt zu. In wenigen Wochen wird die Bundesregierung den Prozentsatz festlegen, der ab 2009 für alle GKV-Mitglieder gilt, gleich in welcher gesetzlichen Kasse sie versichert sind. Vermutet wird ein Wert zwischen 15,5 und 16 Prozent. (more…)

Der Deutsche Anwaltsverein (DAV) geht davon aus, dass sich das Bundesverfassungsgericht noch in diesem Jahr zur Beschwerde der privaten Krankenversicherungen gegen elementare Bausteine der Gesundheitsreform äußern wird. Die Juristen sehen guten Chancen, dass die Richter sich zumindest in einigen Punkten auf die Seite der PKV stellen werden. (more…)

Gesetzlich Krankenversicherte werden bald Gewissheit darüber haben, um wie viel ihre Beiträge steigen werden. Die Bundesregierung hat noch bis zum 1. November Zeit, sich Gedanken um den genauen Beitragssatz zu machen. Dann muss er spätestens bekannt gegeben werden. Vermutet wird, dass er sich im Bereich von 15,5 Prozent bewegen wird. (more…)

Als „stabil“ bezeichnet die international agierende Ratingagentur Fitch den Ausblick für die privaten Krankenversicherungen (PKV) in der Bundesrepublik. Konkret heißt das: Innerhalb der nächsten zwölf bis 18 Monate werden sich die Herauf- und die Herabstufungen einzelner Gesellschaften laut Analysten die Waage halten. (more…)

Die Gesundheitsreform in all ihren Facetten ist selbst für eingefleischte Profis, die Tag für Tag mit Versicherungen, Konditionen und Beitragsberechnungen befasst sind, ein relativ kompliziertes Machwerk. Von einem Buch mit sieben Siegeln zu sprechen, wäre übertrieben. Doch in vielen Punkten herrscht noch Unklarheit über die Auswirkungen bestimmter Regelungen auf die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen. (more…)

Freiwillig gesetzlich Krankenversicherte trifft die Gesundheitsreform besonders hart. Federte die Kasse krankheitsbedingte Einkommenseinbußen bislang ab, entfällt dieser Notanker ab 2009 und muss privat vorgesorgt werden. Dazu werden die GKV Wahltarife anbieten, die allerdings einen entscheidenden Nachteil haben: (more…)

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