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Nachteile der PKV gegenüber der GKV

Der Abschluß einer privaten Krankenversicherung kann nicht nur Vorteile in Form besserer ärztlicher Versorgung und besserer Leistungen, sondern gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung auch Nachteile mit sich bringen. Welche Nachteile das im Detail sein können, stellen wir Ihnen nachfolgend vor:

Extra Beitrag für Ehepartner ohne Einkommen und Kinder

Bei der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es, anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), keine Familienversicherung. Für jede mitversicherte Person – Kinder, Ehefrau oder Ehemann ohne eigenes Einkommen – muss deshalb ein zusätzlicher Beitrag gezahlt werden.

Beiträge während der Elternzeit

Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung besteht in der PKV auch während der Elternzeit keine Beitragsfreiheit.

Kein Kinderkrankentagegeld

Ist das Kind krank und der Versicherte muss deshalb der Arbeit fernbleiben, wird der Verdienstausfall nicht ausgeglichen.

Krankentagegeld extra vereinbaren

Da kein automatischer Anspruch besteht, muss das Krankentagegeld im Vertrag extra vereinbart werden. Die Höhe des Tarifes orientiert sich an der Höhe des Tagessatzes. Im Krankheitsfall muss der Krankenversicherungsbeitrag weitergezahlt werden.

Keine Haushaltshilfe

Befindet sich der Versicherte im Krankenhaus oder zur Kur oder wird häusliche Krankenpflege benötigt und das im Haushalt lebende Kind hat das 12. Lebensjahr überschritten, übernimmt die PKV keine Kosten für eine Haushaltshilfe.

Keine Erstattung der Kosten für häusliche Pflege

Kosten für die Behandlungspflege zuhause (z. B. Verabreichung von Injektionen, Verbandswechsel, etc.) oder häusliche Pflege, durch die ein stationärer Aufenthalt vermieden werden kann, werden von der PKV nicht übernommen. Gesetzliche Krankenversicherungen sind dazu allerdings verpflichtet.

Keine Leistung bei ambulanten Vorsorge- und Rehakuren

Die meisten PKV-Tarife sehen keinen Leistungseintritt bei ambulanten Vorsorge- und Rehakuren vor.

Keine Übernahme der Kosten für Sterbebegleitung

Hospizleistungen werden von der PKV nicht übernommen.

Begrenzte Leistungen für Psychotherapie

Ob eine Psychotherapie übernommen wird, hängt vom Tarif ab. Meistens werden die Sitzungen erst ab dem Standardtarif übernommen und dann auf  20 bis 50 Sitzungen begrenzt. Meist übernimmt die PKV erst im höchsten Tarif die unbegrenzte Zahl von Therapiesitzungen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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