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Private Krankenversicherung für Studenten

Der Wechsel in eine private Krankenversicherung ist für viele reizvoll, aber nur schwer erreichbar, denn die Bedingung für einen solchen Wechsel knüpft sich an eine Einkommensgrenze. In Zahlen heißt dies: Nur, wer monatlich mehr als 4162,50 Euro verdient, beziehungsweise über ein Jahreseinkommen von 49.950,- Euro kommt, kann sich privat krankenversichern lassen.

Eine Ausnahme bilden Studenten, die an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind. Weil die privaten Krankenversicherungen in ihnen die Kundschaft von morgen wittern, dürfen sich Studenten um eine Mitgliedschaft in der PKV bemühen. Die monatlichen Beiträge sind niedrig angesetzt, können über das BAföG bezuschusst werden und gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung bieten sich einige stichhaltige Vorteile.

So funktioniert der Wechsel in die PKV für Studenten

Der Wechsel in die private Krankenkasse ist relativ unkompliziert. Beantragt werden muss zunächst eine Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht, und zwar spätestens drei Monaten nach dem Beginn der Versicherungspflicht. Die gesetzliche Versicherungspflicht beginnt entweder zu Beginn des Studiums oder nach dem Auslaufen der Familienversicherung. Mit der Befreiung von der Versicherungspflicht kann nun nach einer passenden privaten Krankenversicherung gesucht werden.

Angebot zur PKV für Studenten anfordern

Ein unverbindliches Angebot oder eine kostenlose Beratung zum Thema “private Krankenversicherung für Studenten” können interessierte Leser über das nachfolgende Formular anfordern (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Finanzen.de AG):


Vorteile der privaten Krankenversicherung für Studenten

Ein genauer Vergleich ist dabei enorm wichtig, und zwar anhand der unterschiedlichen Beitragssätze bei gleicher Leistung. Mit einer privaten Krankenversicherung kommen Studenten so in den Genuss der freien Arztsuche, bevorzugter Behandlung bei Ärzten, je nach Tarif können auch heilpraktische Behandlungen vorgenommen werden und sämtliche Zuzahlungen zu Medikamenten sowie die 10,- Euro Praxisgebühr entfallen. Studenten, die privat krankenversichert sind, können frei entscheiden, in welchem Krankenhaus sie sich behandeln lassen wollen und vor allem bei zahnärztlichen Behandlungen wird ein wesentlich höherer Anteil der Kosten übernommen.

Nach dem Studium zurück in die GKV

Nach dem Studium können Absolventen in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren, und dies ist in den meisten Fällen auch gar nicht anders möglich. Sobald das Studium abgeschlossen ist, gilt die normale Einkommensgrenze. Die wenigsten haben gleich nach dem Studium ein so hohes Einkommen, dass sie diese Grundbedingung erfüllen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann in die private Krankenversicherung natürlich wieder zurückgekehrt werden.

Nachteile der Privaten Krankenversicherung für Studenten

Bei den Überlegungen zum Wechsel in eine PKV sollten allerdings auch mögliche Nachteile einer privaten Versicherung kalkuliert werden. Sind bereits Kinder vorhanden oder geplant, ist die gesetzliche Krankenversicherung oft die bessere Wahl, denn bei der privaten Krankenversicherung sind Familienmitglieder nicht automatisch mitversichert. Für jedes Familienmitglied wird ein eigener Beitrag erhoben, und das kann das finanzielle Budget im Studium schnell sprengen. Gerade weibliche Studenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass es während des Mutterschutzes und in der Elternzeit, in der das Geld noch knapper ist, keine Beitragsbefreiung wie in der gesetzlichen Krankenkasse gibt.

Wer sich zum ersten Mal bei einer privaten Krankenkasse versichern lässt, muss damit rechnen, dass ohne ärztliche Untersuchung eine Wartezeit von bis zu 8 Monaten anfallen kann, bis der Versicherungsschutz steht. Studenten, die unter einer Vorerkrankung wie Diabetes leiden, müssen von einem höheren Beitrag ausgehen oder werden von bestimmten Leistungen gänzlich ausgeschlossen.

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