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Beitragsentlastungstarif in der PKV

Die Tarife der Privaten Krankenversicherung (PKV) werden immer teurer. Viele Versicherte haben die Befürchtung, dass die Beiträge für die private Krankenversicherung im Rentenalter enorm steigen werden. Zwar werden Altersrückstellungen gebildet, die für die Beitragsstabilität im Alter sorgen sollen, die Sorge, dass die Beiträge noch finanzierbar sind, bleibt. Versicherer bieten Ihren Kunden deshalb die Möglichkeit, einen Beitragsentlastungstarif abzuschließen. Dieser soll einen Steuervorteil schaffen und die Beitragslast im Alter reduzieren.

Wie funktioniert der Beitragsentlastungstarif?

Bei einem Beitragsentlastungstarif zahlt der Versicherte neben der eigentlichen Versicherungsprämie noch zusätzliche Beiträge in die Versicherung ein. Dafür soll der Beitrag für die private Vollversicherung im Alter gesenkt werden. Der Zusatzbeitrag wird von der Versicherung verzinst und in den meisten Fällen auch angelegt. In der Regel liegt der Zusatzbeitrag zwischen 10 und 100 Euro. Die finanzielle Entlastung tritt ab dem 65. Lebensjahr ein.

Varianten von Beitragsentlastungstarifen

Die Versicherer bieten zwei Varianten des Beitragsentlastungstarifes:

1. Konstante Beitragsentlastung: Der Versicherte garantiert ab einem bestimmten Alter eine feste Entlastungsumme. Außerdem wird der Versicherte an den Überschüssen beteiligt.

2. Dynamische Beitragsentlastung: Der Versicherte kann die Höhe der monatlichen Beitragsentlastung selbst bestimmen. Der Beitrag erhöht sich in vertraglich festgelegten Jahresintervallen. Auch hier wird der Kunde wird an den Überschüssen beteiligt.

Nachteile von Beitragsentlastungstarifen

Wer zu einer anderen Versicherung wechselt oder gar in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig wird, bekommt die bis dahin angesparte Summe nicht ausgezahlt, diese geht somit verloren.

Des Weiteren sollte vor Abschluss eines solchen Tarifs geprüft werden, ob es sich wirklich lohnt. Der Bund der Versicherten (BdV) hält eine Geldanlage, beispielsweise in Fonds, bei der Bank für sinnvoller, die diese eine bessere Rendite abwirft.

Vorteile von Beitragsentlastungstarifen

Die Beiträge werden im Alter gesenkt und somit die finanzielle Belastung verringert.

Auch kann der Beitragsentlastungstarif für einige Versicherte Steuervorteile mit sich bringen. Im Gegensatz zu Kapitalerträgen aus Geldanlagen unterfallen die Leistungen aus dem Beitragsentlastungstarif nicht der Abgeltungssteuer.

Des Weiteren steht Angestellten ein Steuerfreibetrag von 1.900 Euro zur Verfügung. Sofern dieser nicht durch Krankenversicherungsbeiträge und Haftpflichtversicherung ausgeschöpft wurde, kann auch der Beitragsentlastungstarif mit hineingenommen werden.

Für wen ist der Beitragsentlastungstarif geeignet?

Der Arbeitgeber beteiligt sich zu 50 Prozent an den Beiträgen zur PKV. Für Arbeitnehmer, die ihren maximalen Arbeitgeberzuschuss noch nicht ausgeschöpft haben, kann der Beitragsentlastungstarif durchaus sinnvoll sein.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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