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Arztgebühr statt Praxisgebühr?

Gesetzlich Krankenversicherte sind derzeit verunsichert. Immer wieder ist von der Abschaffung der Praxisgebühr die Rede – aber günstiger sind die Vorschläge, welche als Ersatz für die Praxisgebühr kommen sollen, ganz gewiss nicht. Statt der zehn Euro Gebühr, die einmal im Vierteljahr beim Arzt bezahlt werden muss, wird sie nun doch möglicherweise kommen, die Arztgebühr, die dann bei jedem Besuch eines Arztes fällig wird.

Wird Gesundheit nun noch teurer als es sowieso schon der Fall ist? Bereits seit längerer Zeit ist eine Gebühr von fünf Euro je Arztbesuch im Gespräch. Dies würde bedeuten: Gesetzlich Krankenversicherte werden jedes Mal geschröpft, wenn sie zum Arzt gehen. Fragwürdig ist, wieso es zu dieser neuen Diskussion um die Einführung einer solchen Arztgebühr kam. An sich ging es um die Abschaffung der Praxisgebühr aufgrund der hohen Überschüsse der Krankenkassen. Nun wird auf diesen Zug aufgesprungen, aber anstatt Kassenmitglieder zu entlasten, könnte die ganze Sache nun noch teurer werden für die Gesetzlich Krankenversicherten.

Da hat man es dann zugegebenermaßen schon besser als Privatversicherter. Hierbei gibt es weder die Praxisgebühr noch eine Arztgebühr oder gar Zusatzbeiträge wie bei den Gesetzlichen Krankenkassen gibt es in der Privaten Krankenversicherung sowieso nicht. Ein Wechsel in die PKV kann sich deshalb durchaus lohnen – und mit dem richtigen Tarif ist man dann sogar noch deutlich besser versichert, ohne deshalb auch unbedingt mehr zahlen zu müssen.

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