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Beitragsrückerstattungen: Krankenkassen schießen gegen Gesundheitsminister Bahr

Deutschlands Krankenversicherte mussten in den letzten Jahren immer tiefer in die Tasche greifen. Erst kam die Krankenversicherungspflicht für alle, dann die Zusatzbeiträge und im vergangenen Jahr stieg dann auch noch der Versicherungsbeitrag für die Gesetzlichen Krankenkassen. Ein guter Grund für die Kassen, die nun zum Teil sehr gefüllte Taschen haben, über Beitragsrückerstattungen nachzudenken – während sich viele Krankenversicherte vermehrt Gedanken über den Wechsel in die Private Krankenversicherung machen.

Dies sieht zumindest Bundesgesundheitsminister Bahr so – und wird dafür heftig von den Gesetzlichen Krankenkassen kritisiert. So hat der GKV-Spitzenverband die Forderung von Bahr in aller Deutlichkeit zurückgewiesen: "Die Bundesregierung entscheidet über die Höhe des Beitragssatzes, die einzelnen Kassen über Prämien und Zusatzbeiträge. Für die eine Kasse ist es gut, Prämien auszuschütten, für die andere ist es besser, die Rücklagen für schlechte Zeiten auszubauen, und eine Dritte muss vielleicht einen Zusatzbeitrag erheben."

Klare Worte, und das in einer Zeit, in der viele Versicherte über den Wechsel zu einer Privaten Krankenversicherung nachdenken, um beitragsgerechtere Leistungen zu erhalten.  Beitragsrückerstattungen würden den Krankenversicherten, welche nicht in die PKV wechseln können, mit Sicherheit die eine oder andere Sorge abnehmen. Nicht alle Krankenkassen bieten Beitragsrückerstattungen an. Bei einem Vergleich verschiedener Krankenkassen kann es sich deshalb lohnen, auch auf diesen Punkt zu achten – und auch bei einem PKV-Vergleich könnte dieses Thema durchaus von Bedeutung sein.

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