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Anstieg bei Beiträgen zur Privaten Krankenversicherung erwartet

Um bis zu 10 Prozent könnten die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung ansteigen, dies berichtet die "Financial Times Deutschland" und beruft sich dabei auf Branchenkreise. Für Neukunden in der PKV dürften die Tarife damit deutlich teurer werden, aber auch Bestandskunden müssen mit erneuten Beitragserhöhungen rechnen. Wer die höheren Beiträge für Neukunden der Privaten Krankenversicherung umgehen will, muss sich sputen. Die neuen Beitragshöhen sollen auf Dezember 2012 kommen, passend interessanterweise auch gerade zur Einführung der Unisex-Tarife hierzulande.

Noch teurer wird es sogar für die Private Pflegeversicherung. Hier sind laut „FTD“ Beitragserhöhungen von bis zu 20 Prozent zu erwarten. Auch hier sollten sich Verbraucher bald nach einer solchen Versicherung umsehen, wenn sie nicht ab Dezember höhere Einstiegsbeiträge für Neukunden bezahlen möchten.

Bereits in den vergangenen Jahren waren die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung immer wieder gestiegen. Während jahrelang zahlreiche Privatversicherer so genannte Billigtarife in der PKV angeboten, fallen diese inzwischen immer mehr weg. Die billigen Tarife in der Privaten Krankenversicherung waren vor allem deshalb immer wieder scharf kritisiert worden, weil sie zu Lasten der Bestandskunden der Versicherung gingen. Die Abschaffung der PKV-Billigtarife und die höheren Beiträge für Neukunden werden möglicherweise nach und nach einen Ausgleich herstellen. Neuverträge werden dann nicht mehr nur zu Lasten der bestehenden Versicherten gehen, die Beitragslast wird dadurch mehr umverteilt werden.

Nachdenklich stimmen hingegen die kommenden Beitragserhöhungen für die Private Pflegeversicherung. Wie Kritiker längst vermutet hatten, wird Pflege-Bahr statt für eine Entlastung der Versicherten zu einer Verteuerung der Versicherungstarife führen. Damit ist das eigentliche Problem, die hohen Kosten der Pflege noch lange nicht aus der Welt geschafft, Nachbesserungen sind damit bereits vor der Einführung der Förderung zur Pflegezusatzversicherung von Nöten.

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