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GKV: Kostenerstattung bei rezeptfreien Medikamenten

Nicht immer sind Gesetzliche Krankenkassen so schlecht wie ihr Ruf! Oftmals wird mehr an Leistungen übernommen, als die Versicherten glauben – Nachfragen lohnt sich deshalb. Dies gilt auch für die Kostenerstattung bei rezeptfreien Medikamenten. Viele Mitglieder einer Gesetzlichen Krankenkasse glauben, dass diese Art von Arzneimittel nicht mehr von ihrer Krankenkasse bezahlt wird. Dies stimmt jedoch nicht immer, und nachzuhaken kann sich deshalb finanziell durchaus lohnen.
Zwar wird nicht jedes rezeptfreie Medikament von den Kassen erstattet, aber so einige Mittel werden, wenn sie per Privatrezept vom Arzt verschrieben werden, rückwärtig erstattet. Dafür müssen dann die Quittungen aus der Apotheke aufgehoben und bei der Krankenkasse zur Kostenerstattung eingereicht werden.

Welche Medikamente genau erstattet werden, kann bei der eigenen Krankenkasse nachgefragt werden. Mittel wie Gelomyrtol und andere Erkältungsmittel werden beispielsweise erstattet. Dies gilt jedoch nur, wenn zuvor ein Rezept vom Hausarzt oder einem anderen behandelnden Arzt ausgestellt wurde. Ein freier Kauf ohne Verschreibung wird trotz Kaufbeleg nicht erstattet. Endlos ist die Kostenübernahme durch die Gesetzlichen Krankenkassen aber nicht. Der Betrag dafür ist nach oben gedeckelt, weitere Kosten für rezeptfreie Medikamente werden dann nicht mehr übernommen. Dennoch ist die Kostenerstattung natürlich eine feine Sache für Gesetzlich Krankenversicherte. Das Nachfragen bei der Krankenkasse kann sich damit finanziell durchaus lohnen! Die Regel zur Erstattung der Kosten für rezeptfreie Medikamente gilt seit Januar 2012.

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