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Was ändert sich bei einer Krankenkassenfusion?

Die Zahl der Gesetzlichen Krankenkassen wird sich in den kommenden Jahren merklich ausdünnen. Die Fusion der DAK und der BKK Gesundheit zur DAK-Gesundheit wird nicht die letzte Krankenkassenfusion gewesen sein. Doch was ändert sich für die Versicherten bei einer Krankenkassenfusion?

In Sachen Versicherungsbeitrag ändert sich nichts, dieser ist für die Gesetzlichen Krankenkassen sowieso festgelegt. Den einzigen Unterschied beim Geld macht der Zusatzbeitrag. Bei der DAK-Gesundheit beispielsweise ist bislang noch nicht bekannt gegeben, ob auch im kommenden Jahr zusätzlich gezahlt werden muss.

Die Versichertenkarte bleibt bei einer Fusion zweier Krankenkassen in der Regel "aktiv" und wird erst dann ausgetauscht, wenn sie abläuft. Dies hat für die fusionierten Kassen den Vorteil, dass sie nicht noch hohe Kosten durch den Austausch der Krankenversicherten-Karten haben.

Änderungen durch eine Kassenfusion machen sich jedoch bei den Leistungen bemerkbar. Nicht jede Gesetzliche Krankenkasse hat die gleichen Leistungen, so dass es gerade bei Zusammenschlüssen zu Einbußen für die Versicherten kommen kann. Bei Fusionen zweier Krankenkassen wird oft das Leistungspaket einer der Kasse für die neu entstandene Krankenversicherung übernommen. Dies bedeutet für einen Teil der Versicherten natürlich Einbußen und es wäre dann zu überlegen, ob man als Mitglied nicht über einen Wechsel der Krankenkasse nachdenkt und im Rahmen des Sonderkündigungsrechts einer neuen Krankenkasse beitritt, die vergleichbare Leistungen bietet wie die bisherige Kasse. Findet man keine, dann sollten fehlende Leistungen über eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt werden.

Mittlerweile wurde die nächste Krankenkassenfusion bekannt. Die BKK VBU und die BKK futur schließen sich zusammen zu einer Betriebskrankenkasse. Welchen Namen diese fusionierte Kasse dann haben wird, ist uns bislang jedoch noch nicht bekannt.

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