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Risiko – objektiv und subjektiv

In der privaten Krankenversicherung spielt das Risiko eine erhebliche Rolle bei der Beitragsgestaltung. Unterschieden wird seitens der Versicherungsunternehmen zwischen dem objektiven und dem subjektiven Risiko. Das objektive Risiko lässt sich sehr leicht erfassen. Dabei handelt es sich um das Alter, Geschlecht, Beruf und Wohnort des Antragstellers. Ebenfalls zum objektiven Risiko gehören Vorerkrankungen, bisherige Behandlungen, Operationen und Kuraufenthalte, chronische Erkrankungen und Behinderungen.

Das subjektive Risiko lässt sich hingegen nur schwer greifen. Die privaten Krankenversicherungen verstehen darunter, wie jemand bei Krankheit reagiert – beispielsweise Hypochonder – und ob die Gefahr besteht, dass aufgrund von Einkommen oder Stellung Leistungen wie das Krankhaustagegeld ausgenutzt werden. Ein weiterer Faktor sind bereits bestehende Versicherungen.

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