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Mutterschaftsgeld

Paragraph 13 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes sieht vor, dass Frauen in der gesetzlichen Krankenversicherung für die Zeit der Mutterschutzfristen, die sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt gelten, Mutterschaftsgeld erhalten. Für diese Zeit besteht Beitragsfreiheit. Gewährt wird das Mutterschaftsgeld von der gesetzlichen Krankenversicherung. Es beträgt 13 Euro pro Kalendertag. Liegt das in den drei Monaten zuvor bezogene Gehalt darüber, wird die Differenz durch den Arbeitgeber übernommen. Dieser Arbeitgeberzuschuss entfällt während der Elternzeit. Voraussetzung ist, dass ein Arbeitsverhältnis bestand. Mitglieder der privaten Krankenversicherung erhalten Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt in Bonn bis zu einer Höhe von 210 Euro.
Auch hier zahlt der Arbeitgeber die Differenz zum alten Nettolohn. Für diese Zeit besteht nach wie vor Beitragspflicht in der PKV.

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