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Kurzfristige und geringfügige Beschäftigung

Gemäß Paragraph 8 SGB V sind geringfügige Beschäftigungen, ob nun geringfügig entlohnt oder geringfügig kurzfristig, versicherungsfrei. Liegt das Einkommen regelmäßig unter 400 Euro im Monat, spricht man von einer geringfügig entlohnten Beschäftigung. Geringfügig kurzfristig gilt die Beschäftigung, wenn an höchsten 50 Arbeitstagen das Gehalt 400 Euro nicht übersteigt und die Arbeit nicht berufsmäßig erfolgt. Für geringfügig entlohnte und geringfügig kurzfristige Beschäftigungen werden Pauschalabgaben seitens des Arbeitgebers gezahlt.
Werden mehrere dieser Tätigkeiten ausgeübt, besteht bei einem Einkommen von über 400 Euro die Sozialversicherungspflicht. Weiterhin frei ist eine dieser Tätigkeiten, wenn sie neben einer versicherungspflichtigen Beschäftigung ausgeübt wird.

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