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Kinderkrankengeld

Muss eine Mutter oder ein Vater, weil sonst kein Angehöriger die Möglichkeit hat, sich um ein krankes Kind zu kümmern, zu Hause bleiben, wird der Lohn in den ersten fünf Tagen vom Arbeitgeber weitergezahlt.
Danach besteht für weitere fünf Tage Anspruch auf das Kinderpflegekrankengeld durch die gesetzliche Krankenversicherung, das 70 Prozent des Bruttoeinkommens ausmacht, aber nicht über 90 Prozent des Nettoverdienstes übersteigen darf.
Das gilt allerdings nur, wenn das Kind noch keine zwölf Jahre alt ist. Begrenzt ist das Kinderkrankengeld auf maximal zehn Arbeitstage je Kalenderjahr.

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