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Zuzahlungsbefreiung

Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, haben die Möglichkeit, sich von Praxisgebühr und anderen Zuzahlungen befreien zu lassen. Dies soll verhindern, dass insbesondere chronisch Kranke sowie Versicherte mit einem geringen Einkommen durch Zuzahlungen unzumutbar belastet werden.

Wer kann sich befreien lassen?

Von Praxisgebühr und anderen Zuzahlungen können sich gesetzlich Versicherte dann befreien lassen, wenn eine bestimmte Belastungsgrenze erreicht wird.
Für die Errechnung der jeweiligen Belastungsgrenze wird das Bruttoeinkommen des Versicherungen und das Bruttoeinkommen alle mit ihm in einem Haushalt lebenden  Angehörigen zusammengezogen. Die Stiftung Warentest hat eine Übersicht zur Belastungsgrenze zusammengestellt und veröffentlicht. An dieser können sich gesetzlich Versicherte orientieren und sehen, ab wann sich ein Antrag auf Zuzahlungsbefreiung lohnt.

Wie kann man sich befreien lassen?

Die Zuzahlungsbefreiung kann im Voraus für das jeweilige Kalenderjahr bei der Krankenkasse beantragt werden. Im Falle bereits geleisteter Zuzahlungen sollten die Belege mit eingereicht werden. Es erfolgt dann eine Anrechnung. Wird der von seiner Krankenkasse errechnete Betrag geleistet, gibt es die Befreiungskarte.

Vergleichen lohnt sich auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Ein genauer Vergleich lohnt sich auch bei den gesetzlichen Krankenkassen, denn Zuzahlungen oder Leistungsumfänge können sich bei den einzelnen Kassen ganz erheblich unterscheiden. Über das nachfolgende Formular können interessierte Verbraucher einen solchen Vergleich durchführen bzw. ein kostenloses Angebot anfordern (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Finanzen.de AG):

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